Rot, Grün oder Blau: Wer sich mit LED-Lichttherapie für zuhause beschäftigt, stößt schnell auf verschiedene Lichtfarben. Doch welche Farbe ist wofür gedacht, und wie findest Du heraus, was zu Deiner Haut passt? Hier bekommst Du einen einfachen Überblick, ohne Fachchinesisch.
Was ist LED-Lichttherapie?
Bei der LED-Lichttherapie wird die Haut mit Licht aus Leuchtdioden (LEDs) in bestimmten Farben beleuchtet. Das Licht ist sanft, wird nicht heiß und hat nichts mit UV-Strahlung aus dem Solarium zu tun. In der Kosmetik wird LED-Licht vor allem als Ergänzung zur Hautpflege eingesetzt, früher fast nur im Studio, heute auch mit handlichen Geräten für zuhause.
Die Lichtfarben unterscheiden sich in ihrer Wellenlänge. Rotes Licht hat die längste Wellenlänge der drei Farben, blaues die kürzeste. Deshalb werden den Farben in der Kosmetik unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschrieben.

Rotlicht: für ein straffer wirkendes Hautbild
Rotlicht ist die bekannteste Farbe der LED-Lichttherapie. Es wird häufig in Anti-Aging-Routinen eingesetzt und mit einem straffer und fester wirkenden Hautbild in Verbindung gebracht. Viele nutzen Rotlicht deshalb für Gesicht, Hals und Dekolleté, aber auch für Beine oder Arme.
Passt zu Dir, wenn Du Deine Pflegeroutine um einen Anti-Aging-Baustein ergänzen möchtest.
Grünlicht: für eine beruhigende Pflege
Grünes Licht ist weniger bekannt, wird in der Kosmetik aber gern als ausgleichender Modus genutzt. Es steht für eine sanfte, beruhigende Pflegeroutine und wird oft gewählt, wenn sich die Haut gestresst anfühlt.
Passt zu Dir, wenn Deine Haut im Winter durch Kälte und Heizungsluft gestresst wirkt und Du eine ruhige, entspannende Anwendung suchst.
Blaulicht: für ein ebenmäßiger wirkendes Hautbild
Blaues Licht wird in der Kosmetik häufig eingesetzt, wenn ein klarer und ebenmäßiger wirkendes Hautbild das Ziel ist. Es ist daher vor allem in Routinen für Mischhaut und unruhige Hautpartien beliebt.
Passt zu Dir, wenn Du Wert auf einen frischen, ebenmäßig wirkenden Teint legst.
Welche Farbe soll ich wählen?
Es gibt nicht die eine richtige Farbe. Eine einfache Faustregel:
- Spannkraft im Fokus: Rotlicht
- Ruhe und Ausgleich im Fokus: Grünlicht
- Ein ebenmäßiges Hautbild im Fokus: Blaulicht
Viele wechseln die Farben auch ab, zum Beispiel je nach Tagesform der Haut. Probiere aus, was sich für Dich am besten anfühlt, und bleib dann einige Wochen dabei. Regelmäßigkeit ist bei der Hautpflege wichtiger als die perfekte Farbwahl.
LED-Licht und EMS kombinieren
Besonders praktisch sind Geräte, die Lichttherapie mit EMS verbinden. Unser EMS & Light Therapy Device hat alle drei Lichtmodi (Rot, Grün, Blau) und kombiniert sie mit sanften EMS-Impulsen und einer angenehmen Wärme von 42 °C. Eine Anwendung dauert sechs Minuten: Jede Minute erinnert Dich ein Signalton daran, den Bereich zu wechseln, danach schaltet sich das Gerät automatisch ab. Den Lichtmodus kannst Du jedes Mal neu wählen.
Für die Anwendung im Gesicht brauchst Du ein wasserbasiertes Serum, damit das Gerät gut über die Haut gleitet. Dafür haben wir das Lifting Glow Face Serum entwickelt. Wie Du beides Schritt für Schritt anwendest, erklären wir in unserem Ratgeber EMS im Gesicht: So wendest Du Gerät und Serum richtig an. Gerät und Serum gibt es auch zusammen im Signature Face Lift Duo.
Darauf solltest Du achten
- Schau nicht direkt in das Licht. Wenn Du nah am Auge arbeitest, schließe die Augen.
- Wende das Gerät nur auf gesunder, unverletzter Haut an.
- Wenn Du Medikamente nimmst, die die Haut lichtempfindlich machen, oder eine Hauterkrankung hast, sprich vorher mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
- Bei Geräten mit EMS gelten zusätzliche Hinweise, zum Beispiel nicht in der Schwangerschaft, mit Herzschrittmacher oder mit metallischen Zahnimplantaten anwenden. Lies vor der ersten Anwendung immer die Gebrauchsanweisung.
Fazit
Rot, Grün und Blau stehen in der LED-Lichttherapie für unterschiedliche Pflegeziele: Spannkraft, Ruhe und ein ebenmäßiges Hautbild. Mit einem Gerät, das alle drei Farben bietet, musst Du Dich nicht festlegen und kannst Deine Routine flexibel an Deine Haut anpassen, gerade in den Wintermonaten, wenn die Haut besonders viel Aufmerksamkeit braucht.